Es braucht kein Armageddon oder andere Fantasy-Apokalypsen. In dicht besiedelten Berggebieten wie dem unseren sind Naturkatastrophen ein alltägliches Risiko. Muren, Rutschungen, Steinschlag beeinträchtigen immer wieder die menschlichen Aktivitäten und können im Extremfall auch in Tragödien enden. Mit dem Klimawandel nimmt die Gefahr zu. Schmilzt etwa der Permafrost in höheren Lagen, dann ist der Boden nicht mehr fest verankert. Moderne Technologien wie Satelliten helfen uns, Veränderungen in der Bodenbeschaffenheit zu erkennen. Wie funktioniert das? Inwieweit kann der Mensch eingreifen? Und wenn trotz Vorkehrungen etwas passiert, wer trägt dann die Verantwortung? Lebt es sich in Südtirol gefährlicher als in anderen Regionen?
mit Ihnen diskutieren
Christian Iasio
Geologe, EURAC-Institut für Angewandte Fernerkundung
Volkmar Mair
Direktor des Amts für Geologie und Baustoffprüfung der Autonomen Provinz Bozen
Guido Rispoli
Oberstaatsanwalt, Bozen
es moderiert
Marica Terraneo
Journalistin, Rttr
Dj Alex S
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung intern in den Räumlichkeiten der EURAC statt.
Den Podcast zum Nachhören des gesamten Abends gibt es online. Die Zusammenfassung bringt Radio Tandem in den Tandem science cafès.