In Südtirol gibt es 963 Wasserkraftanlagen. Sie machen 12 Prozent der italienischen Werke aus. Allein längs dem Eisack steht im Schnitt alle acht Kilometer eine Anlage. Zusammen produzieren sie fast doppelt so viel Strom wie von der Provinz gebraucht wird. Wasserkraft zahlt sich also aus, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch imagemäßig. Sie ist die erneuerbare Energie schlechthin und poliert das „grüne“ Image Südtirols auf. Aber sie hat auch ihre Schattenseiten. Wasserkraftanlagen können der Umwelt merklichen Schaden zufügen. Welchen Regelungen unterliegen sie? Wie funktionieren die Quoten für den „Umweltausgleich“? Reichen die Quoten aus? Werden bei großen und kleinen Kraftwerken unterschiedliche Maßstäbe angesetzt?
mit Ihnen diskutieren
Bruno Maiolini
Biologe, Stiftung Edmund Mach, San Michele all‘Adige
Wolfram Sparber
SEL-Präsident, Leiter des EURAC-Instituts für Erneuerbare Energie
es moderiert
Giancarlo Sturloni
Wissenschaftskommunikator, Triest
Dj Mef
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung intern in den Räumlichkeiten der EURAC statt.
Den Podcast zum Nachhören des gesamten Abends gibt es online. Die Zusammenfassung bringt Radio Tandem in den Tandem science cafès.